Bojendorfer Spaziergang mit Klaus Blanck

 

An einem sonnigen 8. Juli 2021 trafen sich 26 Landfrauen und ein interessierter Mann im vielseitigen Garten von Silke und Klaus Blanck in Bojendorf. Die Frauen zog es sofort in den Garten mit den schönen Stauden und ins Gewächshaus, wo Gurken und Tomaten bis an die Decke wuchsen. Draußen genossen wir auch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Im Sitzen konnten wir dann die Einleitung zur Entwicklung des Dorfes anhand von Luftbildaufnahmen aus unterschiedlichen Jahrzehnten beobachten. Bojendorf ist ein typisches Fortadorf, in dem es ursprünglich nur Bauernhöfe gab. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus den mittigen Viehweiden Nutzgärten mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Heute gibt es viele Ferienwohnungen und Zweitwohnungen auf diesen Flächen mit entsprechenden Park- und Rasenplätzen und weniger Vogelgesang. Im Winterhalbjahr leben im Dorf ca. 20 Menschen, die eine gute Dorfgemeinschaft schätzen.

 

Jetzt folgte ein Spaziergang zum Innendeich zwischen dem Dorf und dem Campingplatz Wallnau liegend. Hier erzählte Klaus über die Sturmflut von 1872 (das Wasser drang von Flügge südwestlich liegend ins Dorf) mit seinen dramatischen Schicksalen. Bojendorf hatte immer schon landwirtschaftlich mit Hochwasserproblemen zu tun und durch diese besonderen Herausforderungen gab es häufig auf den Höfen Besitzerwechsel. Das änderte sich erst mit dem Bau des Deiches Ende des 19. Jahrhunderts. Leider sind die Unterlagen über den Deichbau verloren gegangen.

 

Zurück im Dorf erfuhren wir, dass sich früher Handwerksbetriebe nur in den Kirchdörfern niederlassen durften. Eine Ausnahme bildeten die Schmieden für die Hufbeschläge der Arbeitspferde. Auch eine Schule gab es im Dorf. Nach dem Krieg besuchten bis zu 90 Kinder (Einheimische und Flüchtlinge) die Schule, die in einem Raum von einem Lehrer unterrichtet wurden. Dieser hat es auch schriftlich festgehalten. Als dann im Laufe der Zeit nur noch 5 Kinder dort zur Schule gingen, wurde sie aufgelöst und die Kinder mussten in den 50er Jahren nach Petersdorf (3 km Entfernung) gehen.

 

Ganz herzlich müssen wir uns bei Klaus und Silke Blanck bedanken, denn während dieser Veranstaltung erfuhren sie vom plötzlichen Tod eines Bojendorfer Freundes und haben schweren Herzens alles durchgezogen. Traurig gingen wir alle nach Hause.


Am 15. Juni 2021 startete unser Sommerprogramm mit der Aktion „Fünf an einem Tag“.

 

Doris Weiland
Doris Weiland

Bummel durch Petersdorf

 

Doris Weiland und ich (Annette Köhlbrandt) hatten zum Petersdorfer Bummel eingeladen und so trafen bei sommerlichem Wetter einige Landfrauen mit dem Fahrrad und einige mit dem Auto um 14 Uhr 30 vor dem Atelier von Lina Danklefsen ein. Insgesamt waren wir 17 Personen, so dass wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt haben, um alles coronagemäß durchführen zu können. Eine Gruppe von 9 Personen ging mit mir zuerst zu Lina in den Laden und die Werkstatt. Wir bekamen eine ausführliche und auch anschauliche Erklärung ihrer Arbeit, so dass wir hinterher viel über die Porzellanherstellung wussten. Ein paar von uns kauften auch etwas Schönes ein. Anschließend wurde getauscht und die 2. Gruppe mit Doris bekam eine Führung und wir sind einmal um den idyllischen Dorfteich geschlendert, bzw. einige kamen auch noch in den Genuss einer kurzen Kirchenführung von Doris. Zeitlich reichte es leider nicht für alle, denn um 16 Uhr waren wir im Kaffeestübchen angemeldet und saßen dort bei herrlichem Wetter im Garten bei Kaffee, Tee, Kuchen oder Eis.

Im Anschluss sind einige noch durch den Ort in die „Hofdiele“ und zu „Fehmarnsteine“ gebummelt, während andere schon nach Hause mussten. Ich glaube, alle stimmen mit mir überein: Es war ein interessanter und gemütlicher Nachmittag und auch an dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Lina für ihren herzlichen Empfang.

 

Marit Kruse
Marit Kruse

Radtour mit Marit & Dörte

Endlich war es soweit! Und das an einem wunderschönen Nachmittag. Eine lustige, unterhaltsame Truppe radelte 40 km bei schönstem Wetter. Alle freuen sich auf einen Wiederholung.

Es ging von Burg über den Deich nach Wulfen und Fehmarnsund über die Fehmarnsundbrücke aufs Festland. Eine kleine Pause entspannte am westlichen Strand, dann unter der Brücke hindurch und weiter an der Küste Großenbroderfähre fuhren wir bis zum Südstrand ins Café „Meerkieker“. Durch den Ort Großenbrode ging es zurück auf die Insel. Endstation bis 19.30 Uhr war die neue Wakeboardanlage in Wulfen.

 

 

Radtour mit Helga & Maria

Am gleichen Tag starteten bei wunderschönem Wetter gutgelaunte Frauen nach einer „Findungsphase“ um 17.00 Uhr zu einer Radtour auf Fehmarn. Von Burg über Meeschendorf am Strand entlang nach Staberdorf weiter nach Klausdorf, Marienleuchte, Puttgarden bis zum Grünen Brink.

Unterwegs gab es viel zu erzählen und Neues zu berichten. An der "Beltbude" endete eine schöne Radtour mit Cocktails und Speisen in gemütlicher Runde. So gestärkt traten dann alle ihren Heimweg an.