Berichte


Weihnachtsfeier 2019 und 40 Jahre Tanzgruppe

Die Jubiläen nehmen kein Ende! Nach dem Chorjubiläum 2017 und der 70 Jahresfeier 2018 kamen dieses Jahr 108 Mitglieder und Gäste zur Weihnachtsfeier, um mit uns das Jubiläum der Tanzgruppe zu feiern. Der Chor eröffnete den Nachmittag im von den Mitgliedern aus Burg Ost festlich geschmückten Saal im Gasthof Meetz in Bannesdorf. Ellen Koch-Bumann begrüßte die Ehrengäste aus den anderen Vereinen, Herrn Pastor Kark-Carlson und Elisabeth Holzfoth. Sie war es, die 1979 auf Anfrage von Ilse Sievert mit 29 Jahren die Leitung der neu gegründeten Tanzgruppe übernahm. In seiner Ansprache verlas Pastor Kark-Carlson die Geschichte vom bösen Räuber Horrificus mit dem weichen Herzen, der durch den wilden Tanz vor dem Kind von seinem Räuberleben Abstand nahm. Der Pastor, der selbst gerne das Tanzbein schwingt, beglückwünschte den LandFrauenVerein zur Tanzgruppe und lobte diese Art der Gemeinschaft. Ellen Koch-Bumann erzählte aus den Anfängen der Tanzgruppe und nahm den Faden zu Augustinus Worten über das Tanzen auf mit den Worten: „Mensch, lerne tanzen, dereinst tanzen die Engel im Himmel mit dir.“

Die Tanzgruppe stellte sich auf der Feier im Rahmen eines kleinen Sketches selbst vor und zeigte mehrere ihrer schönsten Tänze. Dafür wurden sie nach der Kaffeepause vom Vorstand mit einem gravierten Glasteller geehrt. Auch Gründerin Ilse Sievert und die erste Leitung Elisabeth Holzfoth wurden geehrt.

Die passende stilvolle Dekoration „Tanzende Engel“ kam gut an. Genießen konnten wir auch leckere selbstgebackene Plätzchen einiger Burger Landfrauen.

Helga Wohler las gekonnt die Weihnachtsfabel der Tiere vor.

Ein Auftritt vom Chor und gemeinschaftliches Singen unter der Begleitung von Rita Micheel-Sprenger am Keyboard rundeten den Nachmittag ab. Maria Meyer bedankte sich bei allen Beteiligten und wie fast schon Tradition verabschiedeten sich die Tänzerinnen mit einem Lichtertanz von ihrem Publikum. Der stimmungsvolle Nachmittag war geprägt von der ansteckenden Freude der Tänzerinnen, macht weiter so!

 


Lesefrühstück im Café Achtern Diek am 23.November 2019

War es jetzt die Gelegenheit auf ein leckeres Frühstück in netter Umgebung, oder die Aussicht auf neues Futter für die Leseratten? Noch nie war die Teilnehmerliste so schnell gefüllt!

So versammelten sich am späten Vormittag 35 lesebegeisterte LandFrauen bei schönstem Wetter in Gold. Die Fensterplätze waren schnell besetzt, denn der herrliche Blick über die Orther Bucht macht diesen Platz zu einem ganz besonderen Ort. Das Serviceteam um Herrn Pohl hatte ein ausgesprochen leckeres Buffet aufgebaut und wir genossen die Gelegenheit, gemeinsam zu schlemmen und zu schnacken. Gut gestärkt bauten Tina Rauert und Dorit Störtenbecker-Laabs den Büchertisch auf.

Dorit begann mit den Bilder-, Kinder- und Jugendbücher und. Tina stellte dann so richtig schöne Schmöker für die dunkle Jahreszeit vor. Es war wohl für jede Frau etwas dabei. Geschenkideen kamen auch nicht zu kurz und am Ende wurde es noch einmal so richtig spannend. Wir machten uns kräftig Notizen, denn Weihnachten ist schon im Blick. Tina beendete die Büchervorstellung mit einer kleinen Geschichte und jede Teilnehmerin bekam noch ein kleines Gedicht mit auf den Weg, bevor in den mitgebrachten Bücherkisten gestöbert werden durfte. Wer jetzt noch nicht fündig geworden war, ist herzlich eingeladen zu einer ganz persönlichen Beratung in den Buchladen zu kommen.

 


Koreanisch Kochen mit Sun

Am 12.11. 2019 trafen sich 12 interessierte Landfrauen in der Schulküche.

Es war toll, einer Koreanerin beim Zubereiten landestypischer Speisen zuzugucken. Dabei zeigte sie Tricks beim Schneiden und Braten, erzählte aus ihrem Land und schwärmte von den asiatischen Zutaten. Gleichzeitig kochten wir in Gruppen die Gerichte nach. Es hat viel Spaß gemacht und am Ende konnten wir es direkt genießen. Dazu gab es koreanischen Reiswein, sehr lecker, und deutsche Selter…

 Vorspeise: Glasnudelsalat

 Zwischengericht: Kimbap, bei uns als Sushi bekannt

 Hauptgericht: Feuerfleisch mit Reis

 Nachtisch: frittierte Süßkartoffel mit Sirup (das haben wir zeitlich nicht mehr geschafft).

 Alles ist gut nachkochbar und hat sehr gut geschmeckt.

 


Boßeln- feucht fröhlich

Die Wettervorhersage (viel Regen von 10.00-13.00 Uhr) traf am 2. November 2019 zu 100 % zu - im Gegensatz zu sonst auf Fehmarn. Im Programm steht: „Es findet bei jedem Wetter statt!“ „Was soll’s“, dachten sich gut gelaunt sieben Frauen und Marten, „Boßeln ist ein Kaltjahreszeitensport“. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück in der „Kleinen Kaffeestube“ in Petersdorf starteten wir passend angezogen bei Regen mit 2 vollen Bollerwagen (falls sich auf der Strecke der große Hunger oder Durst einstellen sollte). Steffi hatte sich eine ca. 5 km lange Strecke auf geteerten Rad- und Feldwegen ausgesucht. Es ging in 2 Gruppen zuerst Richtung Bojendorf und dann über Kopendorf wieder nach Petersdorf. Die Regeln waren schnell erfasst, es musste nur noch an der Technik gefeilt werden. Wie rollt man die Kugel um Kurven? Wo landet sie genau? Und da war sie auch schon ein einem kleinen Graben mit Wasser verschwunden. Ela stocherte so lange mit dem Stab bis sie auf Widerstand stieß. Zum Glück! Den nächsten tiefen Graben meisterten wir souverän mit Rollbahnen auf der gegenüberliegenden Seite. Doch kurz vorm Ziel nach einem tollen Wurf landete die Holzkugel mit Schwung durch das gemähte Gras im Wassergraben. Das war’s. Oje, sie war geliehen. Nach 5 km in 2 ½ Stunden kamen wir durchnässt aber froh bei Steffi zuhause an und ließen es gemütlich ausklingen.

Es hat Spaß gemacht! Eben feucht –fröhlich. Feucht von oben und fröhlich im Geiste.

 

Boßeln- feucht fröhlich

Die Wettervorhersage (viel Regen von 10.00-13.00 Uhr) traf am 2. November 2019 zu 100 % zu - im Gegensatz zu sonst auf Fehmarn. Im Programm steht: „Es findet bei jedem Wetter statt!“ „Was soll’s“, dachten sich gut gelaunt sieben Frauen und Marten, „Boßeln ist ein Kaltjahreszeitensport“. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück in der „Kleinen Kaffeestube“ in Petersdorf starteten wir passend angezogen bei Regen mit 2 vollen Bollerwagen (falls sich auf der Strecke der große Hunger oder Durst einstellen sollte). Steffi hatte sich eine ca. 5 km lange Strecke auf geteerten Rad- und Feldwegen ausgesucht. Es ging in 2 Gruppen zuerst Richtung Bojendorf und dann über Kopendorf wieder nach Petersdorf. Die Regeln waren schnell erfasst, es musste nur noch an der Technik gefeilt werden. Wie rollt man die Kugel um Kurven? Wo landet sie genau? Und da war sie auch schon ein einem kleinen Graben mit Wasser verschwunden. Ela stocherte so lange mit dem Stab bis sie auf Widerstand stieß. Zum Glück! Den nächsten tiefen Graben meisterten wir souverän mit Rollbahnen auf der gegenüberliegenden Seite. Doch kurz vorm Ziel nach einem tollen Wurf landete die Holzkugel mit Schwung durch das gemähte Gras im Wassergraben. Das war’s. Oje, sie war geliehen. Nach 5 km in 2 ½ Stunden kamen wir durchnässt aber froh bei Steffi zuhause an und ließen es gemütlich ausklingen.

Es hat Spaß gemacht! Eben feucht –fröhlich. Feucht von oben und fröhlich im Geiste.

 


Vortrag über „Achtsamkeit“

Am 28.11. 2019 luden die Jungen Landfrauen Fehmarns alle zu einem offenen Stammtisch in der „Burgklause“ ein. Diesmal hatten sie Frau Svenja Pein laut einem Tipp aus dem Bauernblatt zum Vortag über „Achtsamkeit“ eingeladen. Es kamen ca. 50 Frauen zwischen 30 und 80 Jahren. Steffi Voss-Hagen begrüßte alle herzlich.

Frau Pein ist studierte Agrarwissenschaftlerin und hat sich nach dem Studium voll ins Berufsleben gestürzt. Nach einigen Jahren wurde ein „Burnout“ diagnostiziert und sie krempelte ihr Leben um.

 

Arbeit, Familie, Engagement gab es schon immer und jeder geht damit anders um. In der jetzigen Zeit kommt aber der Gebrauch von Social Media und dem Handy als Stressfaktoren hinzu. Jeder ist immer erreichbar und schnell vernetzt. Das Gehirn braucht Ruhe zum Regenerieren. Ein ausgeglichenes Zusammenspiel des „Sympathikus“ bei Anspannung und des „Parasympathikus“ zur Entspannung ist lebenswichtig. Achtsamkeit bedeutet in sich „hineinzuhören“ mit Körper, Geist und Seele. Dazu haben wir im Saal eine 3-minütige Atemübung mit Svenja Pein durchgeführt.

Wenn etwas „zuviel“ wird, kurzfristig Änderungen herbeiführen, dazu zeigte sie auf selbstgemalten Flipchartsblättern mehrere Beispiele:

Sich loben statt zu selbstkritisch zu sein

Mitfühlend zu sich sein statt sich immer zu vergleichen

Direkt miteinander sprechen statt nur zu simsen

Gelassen bleiben statt perfekt sein zu wollen

„Nein sagen“ statt zu „müssen“

Sich trennen von Situationen statt auszuhalten

Ebenso sollte man kleine „Schätze“ im Alltag einbauen wie regelmäßig Ausdauersport, kleine bewusste Pausen einführen, das Schöne wahrnehmen, abends die Lichtquellen herunterdrosseln, loslassen, Gedanken Raum geben und einfach machen.

Eigentlich waren es alles Selbstverständlichkeiten, die aber sicher in der Hochzeit des Lebens anders verwirklicht werden können als rückblickend im Alter. Und so hat jede Frau diesen Vortrag aus ihrem Blickwinkel bewertet und daraus das Resümee gezogen.

 


Line Dance

Am 23.10.19 trafen sich 10 tanzbegeisterte Landfrauen in der Wingtsun Schule zum Line Dance Schnupperabend.

Frau Westphal von Fehmarn hat uns nach ein paar einführenden Worten, sofort das Tanzbein schwingen lassen.

Zuerst ohne Musik um die einzelnen Tanzschritte, welche für alle Teilnehmerinnen gleich sind, einzustudieren.

Jede Frau tanzt allein, und doch tanzen alle Beteiligten zusammen. Etwas später kam auch die Musik dazu, und dieses hat allen Frauen dann richtig Spaß gemacht.

 


Kreiserntedank 2019

Nach der Zusammenlegung der Kreise Oldenburg und Eutin zu Ostholstein 1970 feierten die 5 Nordvereine der Landfrauen Hansühn, Neustadt, Lensahn, Oldenburg und Fehmarn (weiterhin) einmal im Jahr das Erntedankfest zusammen im Oldenburger Schützenhof. Jeweils ein Verein richtete die Feier alle 5 Jahre aus.

Nach der Auflösung der Vereine Hansühn (?) und Oldenburg 2018 wurde beschlossen, diese schöne, aber eben auch zeit- und kostenaufwändige Tradition aufzugeben. Es lässt sich auch im kleinen Rahmen feierlich danken.

Am 10.10. 2019 gestaltete der LFV Fehmarn auf der Insel das letzte gemeinsame Fest. Und es kamen viele Landfrauen vom Festland, um dabei zu sein. Das hat uns gefreut. Der Eingang, der Saal und die Tische bei Meetz in Bannesdorf wurden herbstlich mit Blumenkränzen, Getreide, Blumen, Erntegabenbildern, Obst und Gemüse geschmückt. Zwei Inseln bestimmten das Bild: Madagaskar und Fehmarn. Diesmal begrüßten wir als Referentin Frau Dr. Gie Vandehult, die über medizinische Hilfen auf Madagaskar erzählte. Es war sehr eindrucksvoll ihr zuzuhören und die begleitenden Fotos zu sehen, unter welchen Umständen dort operiert und behandelt wird. Mit viel Freude wird das Team von Interplast zweimal im Jahr von den Einheimischen begrüßt und auf Heilung oder Besserung im Bewegungsapparat gehofft. Am Ende kamen 1500 € Spenden von den 150 Gästen zusammen.

 

Das Rahmenprogramm gestaltete der eigene Chor mit schönen Liedern von der Erde und in afrikanischer Sprache. Der Tanzkreis des Vereins zeigte den Webertanz und die Sünnros, die beide gut ins Programm passten. Zur Kaffeetafel gab es neben dem fehmarnschen Erntekröpel noch Kuchen mit Zutaten aus beiden Erdteilen: Schokoladenschnitte mit Himbeeren und Mandarinschmandkuchen. Auch wenn regional essen „in“ ist, lassen sich die madagassischen Verfeinerungen durch Vanille, Kaffee und Kakao nicht mehr aus unserem Leben streichen.

Die Grußwortredner (Werner Ehlers von der Stadt, Frau Dr. Platzhoff von der Burger Kirche, Herr Holger Schädlich vom Bauernverband OH/HL, Wiebke Weilandt und Else von Ludowig vom KLFV OH) fanden alle nette Zeilen für die Landfrauenvereine, aber auch kritische Worte zum Verbraucherverhalten und der Situation der Bauern.

Am Ende bedankten sich die Gäste herzlich bei uns und auch wir fanden, es war ein gelungenes Abschlussfest.

 


Foto-Workshop

Am 25.09.2019 trafen sich zehn fotointeressierte Landfrauen bei Daniela Kleingarn in Meeschendorf zu dem Fotoworkshop: Einfach Gute Fotos machen! Frau Sabine Sommerschuh von der Imagevideo & Mediengestaltung war aus Rendsburg angereist, um in vier Stunden zu erklären, worauf man beim Fotografieren achten sollte. Anhand von Beispielfotos, die Frau Sommerschuh auf einer Leinwand zeigte, wurde allen klar, dass Perspektive, Bildaufbau und Licht eine große Rolle spielen. Man solle auch gerne mal das Motiv von unten oder oben betrachten. Schön ist es auch, das sanfte Morgenlicht oder die Abenddämmerung zu nutzen. Und das Motiv sollte möglichst nah aufgenommen werden. Schöne Bilder entstehen auch, wenn man den Hintergrund unscharf macht. Wie das funktioniert, erklärte Frau Sommerschuh jeder Teilnehmerin. Denn jede hatte eine andere Kamera dabei. Die eine ihr Smartphone, die andere eine Spiegelreflexkamera oder eine Kompaktkamera. Alles war möglich. Und was sich alle nun als wichtige Regel beim Fotografieren merken, ist der „Goldene Schnitt“. Das bedeutet, das Motiv einzuteilen. Nach einer Kaffeepause mit leckerem selbstgebackenem Pflaumen-und Apfelkuchen ging es nach draußen um das Gelernte umzusetzen. Es boten sich schöne und interessante Herbstmotive, sowie wunderschöne Gartenaufnahmen. Jeder experimentierte mit seiner Kamera und alle hatten sichtlich Spaß dabei. Danach ging es wieder rein und die Fotos wurden auf der Leinwand präsentiert. Darunter befanden sich eine Menge richtig tolle Fotos. Es hat sich also gelohnt!

 


„Trittsicher durchs Leben“

„Mind. 70 Jahre – zuhause lebend – mobil“ das waren die Zugangsbedingungen zu diesem kostenfreien „Sportkurs“. Manche fühlten sich recht fit und andere waren froh, dass sie bei einigen Übungen sitzen bleiben durften. Diese bunte Menschenschar konnte Frau Marthiensen alle motiviert mitnehmen. Sie erklärte die Hintergründe bei jeder Aktion und so regte jede noch so kleine Bewegungseinheit die Muskeln und den Geist an. Muskeln lassen sich bis ins hohe Alter wieder aufbauen. Immer täglich einmal über die Schmerzgrenze gehen. 150 Minuten sportliche Bewegung in der Woche sind zur Erhaltung der körperlichen Fitness wichtig. Sie hatte flotte Musik dabei und empfahl das auch für zuhause. Der Kopf braucht immer wieder Neues, um beweglich zu bleiben. Neue Kartenspiele, die Handynutzung erweitern, andere Rätsel ausprobieren und Konzentrationsspiele üben waren einige Anregungen.

Zwei Kurse waren ausgebucht, um 9.00 starteten 14 Frauen und Männer. Ab 10.45 Uhr kamen 9 Teilnehmer.